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sic unfern Irrwisch in den helleren, wilderen Flammen ihres eige-nen Feuers auszulöschen. Aber der Irrwisch wird wieder leuch-ten, nachdem ihr Feuer längst erstorben ist!"
„Ist denn keine Gefahr mehr vorhanden, und kann uns derBrander nicht jetzt noch erreichen? ersteht uns noch immer fürch-terlich nahe!"
„Doch nicht so sehr, daß er uns schaden könnte, besonders daunsere Segel vom Thau angefenchtet sind. So lange unser Kabelhält, kann er nicht von der Stelle, und da dieses unter Wassersteht, so wird es auch nicht anbrennen. In einer halben Stundewird wenig mehr von ihm übrig sein: so wollen wir uns dennan dem Frendenfener, so lange es noch dauert, ergötzen."
Und in der That gewährte das Ganze jetzt, da die Furcht vorGefahr vorüber war, einen prachtvollen Anblick. In der strah-lenden Helle sah man auf dem Lugger alle Gesichter in ängstlicherNeugierde auf die brennende Masse gerichtet, wie die Sonnenblumedem glühenden Fenerballe in seinem Laufe am Himmel zu folgenpflegt; dabei traten Spieren, Segel, Kanonen, ja selbst die klein-sten Gegenstände ans dem Fahrzeug aus dem Dunkel der Nacht inden Glanz einer Beleuchtung, welche Alles fast nur als einen Theileiner prachtvollen, theatralischen Darstellung erscheinen ließ.
Aber eine so starke Flamme mußte sich um so früher selbstverzehren. Bald sanken die Masten der Felucke und mit ihneneine ganze Pyramide von Feuer. Dann stürzte das brennendeDeck ihnen nach, und diesem folgte Spiere auf Spiere und Plankeans Planke, bis der Brand ans dem Wasser, worauf er schwamm,ein großartiges Ende fand.
Eine Stunde, nachdem die Flammen ansgebrochen waren, bliebnichts mehr übrig, als die glühende Asche, die sich in dem Kiel-raume des Wracks angesammelt hatte.