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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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190
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Geheimniß verrathen; jetzt paßt nur auf, wie wir euch die Ge-schichte auserzählen werden!"

Jthuel rieb sich die Hände vor Freude, innerlich vergnügt,daß sich Raonl nun nicht länger täuschen ließ, obwohl zwischender Felucke und dem Langboot ein lebhaftes Feuer unterhaltenwurde, so daß man den Kampf bona liüe für einen sehr ernst-lichen nehmen konnte.

Diese ganze Zeit über arbeiteten die Ander der Felucke; dochkamen die Boote mit jedem Augenblicke näher, da sie immer zweiSchritte machten, bis das Schiff einen einzigen zurücklegte. DieDioina Providenza mochte jetzt noch ungefähr dreihundert Schrittevon dem Lugger, das Langboot aber, das vorderste unter den Ver-folgern, eben so weit von dem Stern der Felucke entfernt sein. Inzehn Minuten mußten die scheinbaren Kämpfer an einander gerathen.

Jetzt ließ Raonl auf dem Irrwisch die Ruder einsetzen undbemannen. Zn gleicher Zeit wurden seine Kanonen Zwölfpfün-derkarronaden losgekettet und gerichtet. Er führte davon aufjeder Seite viere, und vorne auf dem Vorderkastell zwei Sechs-psünder, welche ebenfalls in Bereitschaft gesetzt wurden. Nach-dem dies; Alles fertig war, senkten sich die zwölf Ruder wie ingemeinsamem Instinkt in's Wasser, und der Lngger schoß mit einemmächtigen Rucke vorwärts. In demselben Augenblicke wurde seinKlüver- und Bratspillsegel aufgegeit.

Eine einzige Minute genügte, um Winchester zu belehren, wiehoffnungslos eine Verfolgung mit der Felucke, oder selbst mit denBooten aussallen müßte, wenn der Lugger einen Versuch machensollte, ans diese Art zu entkommen, da seine starke Bemannungihn mittelst der Ruder ganz leicht mit drei bis vierthalb KnotenGeschwindigkeit dnrch's Wasser treiben konnte.

Uebrigcns schien die Flucht nicht in des Luggers Plane zu liegen,denn sein Gallion war der Dioina Providenza zugewendet, und eshatte den Anschein, als ob er, durch die Kriegslist der Engländer