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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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des Statthaltereigebändes leuchtete. Dasselbe war nicht an demKrenzstvcke, wo der Lieutenant stand, sondern an dem Fenster ober-halb, ausdrücklich in der Absicht angebracht, um der Fregatte durchein Zeichen zu bedeuten, das; Grifft» angelangt sei und bereitsauf seinem Posten stehe.

Es war zwei Uhr Morgens: in ein paar Stunden mußte derTag anbrechen: auch war die Brise, die von dem naheliegendenLande herwehte, stark genug, um einen tüchtigen Segler, dessenLeinwand durch die nächtlichen Dünste noch straffer angezogenwar, mit der Geschwindigkeit von vier Knoten in der Stundednrch's Wasser zu führen. Capraya war nicht ganz dreißig Mei-len von Porto Ferrajo entfernt, und so hatte die Proserpina hin-länglich Zeit gehabt, sich ihrem Ziele zu nähern, denn schon mitSonnenuntergang hatte sie ihren Schlupfwinkel verlassen, und derfrische Abendwind hatte die ganze Nacht über fortgedanert.

Jthnel, der sich in seinen müssigen Augenblicken gewöhnlich somittheilend und gesprächig zeigte, war stumm und aufmerksam,sobald er etwas Ernstliches vorhatte. Sein Auge war immernoch ans das Fenster geheftet, wo die Lampe brannte: das reineOlivenöl, womit sie gefüllt war, verbreitete eine starke, hellleuch-tende Flamme. Da strahlte plötzlich ein blaues Licht unterhalbder Stelle, und einen Augenblick lang bekam er den Körper desMannes zu Gesicht, der sich ans dem unteren Fenster vorbeugteund das Licht in der Hand hielt.

Mit instinktartiger Bewegung drehte jetzt Jthnel de» Kopfseewärts gerade noch zu rechter Zeit, denn alsbald entdeckteer ein Licht, das, einem fallenden Sterne ähnlich, in das Wasserhinabznsinken schien, in der That aber nur eine Signallaternewar, die am Bord der Proserpina rasch von dem Ende der GaffelHerabgelaffen wurde.

Aha! daß euch der T-l hole!" brummte Jthnel zähneknir-schend »nd mit der geballten Faust gegen die Stelle hindrohend,