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Lieutenant, und das ist doch ein Zeichen von Freundschaft undEinverständniß."
„Wir steckten allerdings unsere Nummer ans, als wir denLugger mit einer englischen Flagge vor uns sahen, denn wirglaubten nicht, das; ein Franzmann so ruhig in einem toskanischenHafen liegen könnte. Die Antwort aber, die mir erhielten, warreiner Unsinn, und dann erst erinnerten wir »ns, von diesemnämlichen Raonl Ivard gehört zu haben — wie er gewohnt sei,an der ganzen italienischen Küste solche Streiche zu spielen. Ein-mal ans der rechten Fährte, waren wir nicht die Männer, diesich so leicht wieder abtreiben ließen. Die Jagd habt Ihr ge-sehen, nnd das Resultat ist Euch bekannt."
„Es muß doch ein Jrrthnm bei dem Allen obwalte»! Wärees nicht gut, Signore — wenn Ihr selbst den Kommandantendes Luggers sehen — oder Euch an Bord seines Schiffes begebenwürdet, um Euch mit eigenen Angen von der Wahrheit oderFalschheit Eurer Bermuthnngen zu überzeugen? I» zehn Minu-ten wäre jeder Zweifel gehoben."
„Verzeiht mir, Herr Vicestatthalter; wollte ich mich jetzt anBord des Jrrmischcs begeben, so könnte ich leicht bis zum näch-sten Friede» als Gefangener daselbst verbleiben. Ich muß nochzwei Schritte weiter thnn, che ich mich dieser Gefahr anssehcnkann. Dann darf ich ja auch Avard von meiner Anwesenheitnichts wissen lassen, sonst jagen wir den Vogel selber auf, nnd erfliegt davon, noch ehe wir das Netz zngezogen haben. Meine Be-fehle gehen auf's Bestimmteste dahin, Niemand als die Behördender Insel von meiner Anwesenheit nnd deren Absicht hören zulassen. Alles, was wir von Euch verlangen, ist — den Lugger bisznm Morgen hier znrückzuhalten, dann wollen wir schon dafürsorgen, daß er die italienische Küste nie wieder beunruhigen soll."
„Ei, Signore, wir haben ja auch unsere eigene» Kanonen undkönnten leicht mit einem so kleinen Dinge fertig werden, wenn wirDer Irrwisch. 11