157
und zwanzig Jahren, mit einem vollen, röihlichen, gutniiithigenGesicht; er trng die gewöhnliche Uniform des Staates, dem eranzngehören behauptete, und seine Miene, wie sein ganzes Wesenverrieth sowohl seinen Stand als das Land seiner Abstammung.
Er sprach gleich die ersten Worte der Begrüßung in rechtgutem Italienisch, und seine Bekanntschaft mit dieser Sprache warauch der eigentliche Grund, warum er zu seinem jetzigen Diensteauserlesen worden war. Nach dieser Einleitung gab er Andreaei» Stuck Pergament in die Hand mit den Worten:
„Wenn Ihr Englisch versteht, Signore, so werdet Ihr ansdiesem meinem Patente ersehen, daß ich wirklich die Person bin,für die ich mich ansgebe."
„Ohne Zweifel gehört Ihr zu dem Ving-y-Ving, Herr Lieu-tenant, und seid einer von Sir Smccs' Offizieren?"
Der junge Mann schien überrascht und halb und halb zumLachen geneigt: sein Sinn für das Schickliche ließ jedoch diese»»zeitige Neigung nicht znm Ausbruch kommen.
«Ich gehöre zu seiner britannischen Majestät Schiffe Proserpina,Signore," gab er trocken zur Antwort, „und weiß nicht, was Ihrmit dem Ving-y-Ving sagen wollt. Kapitän Cnffe, der Komman-dant der Fregatte, die Ihr heute Morgen außerhalb Eures Hafensgesehen, hat mich in der diesen Abend cingelanfenen Fclncke hergc-schickt, um Nachricht über den Lugger einznziehen, ans den wir umnenn Uhr in der Frühe von Süden her Jagd machten, und der jetzt,wie ich sehe, schon wieder wohlbehalten in dieser Bai vor Unter-liegt. Unser Schiff stand, als ich cs verließ, noch hinter Capraya,wird aber noch vor Tagesanbrach hier sein, um mich wieder ein-znnchmcn und die gewünschten Neuigkeiten zu erfahren, wennanders der Wind wieder bis dahin zu wehen anfängt."
Andrea Barrofaldi und Vitv Viti standen erstarrt, gerade wiewenn ein Bote der Unterwelt vor ihnen erschienen wäre, um sic fürihre Miffcthatcn abznbcrnfen. Lieutenant Griffin sprach für einen Aus-