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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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der Kommandant eines englischen Kriegsschiffes ein Freund von gu-tem Getränke war, so nahm Raonl, um jedem Verdachte vorzn-beugen, einen Stuhl und verlangte ein Glas.

Ans dem Gespräche, das nunmehr folgte, konnte der jungeSeemann übrigens mit ziemlicher Gewißheit abnehmen, daß, wennes ihm auch gelungen war, dem Bicestatthalter wie dem Podest«Staub in die Angen zu streuen, diese erfahrenen, alten Matrosendagegen seinem Charakter noch immer mißtrauten. Längster Küstehinzusegeln, statt in den Hafen einzndringcn, war an einer franzö-sischen Fregatte so ungewöhnlich, an einer englischen dagegen sonatürlich, daß die alten Seefahrer, die mit derlei Dingen rechtwohl vertrant waren, diesen Umstand bereitwillig mit den ver-dächtigen Zeichen znsammenreimtcn, welche ihnen vorher schon andem Lugger ausgefallen waren, und so der eigentlichen Wahrheitin Betreff der beiden Schiffe ziemlich nahe zu sein schiene».

Um alles Das bekümmerte sich übrigens Raonl weit weniger,als er sonst wohl gethan haben würde, wenn er nicht zur alsbal-digen Abfahrt entschlossen gewesen wäre. Er schlürfte seinen Weinmit anscheinender Gleichgültigkeit, und entfernte sich, sobald er'sfür passend hielt, mit Jthnel und dem Genueser.

Achtes Kapitel.

ES war in einer sturmbewegten Nacht,

Da sah man Boote an der Insel landen,

Und hier und dort ein Licht ward angefacht,

Daö Schiff und Nuder zeigt' unS lust'ge Banden.

Man ruft sie an das Rudern schweigt die Finsterniß kehrt wieder.Irrwische sind'S! Sie spielen blinde Kuh! Kommt heim, ihr Brüder!"

Dana.

Es war schon finster, als Raonl das Statthaltereigebändeverließ, wo Andrea Barrofaldi mit Vito Viti in des ErstercnBibliothekzimmer zurückblieb. Kaum hatte der junge Mann derThüre den Rücken zngekehrt, als der Bicestatthalter, der nun