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und Häfen vor sich, wo ein Schiff von seiner Größe in solcherBedrängniß leicht Zuflucht finden konnte. Nachdem er sich alsonach einem abermaligen halbstündigen Wettlanf unter der vollenGewalt der Brise von der Fruchtlosigkeit fernerer Verfolgungüberzeugt hatte, ließ dieser erfahrene Offizier das Steuerruderder Proserpina beidrehen, die Raaeu in's Krenz brassen und dasGallion nach Norden wenden, indem er seinen Kurs scheinbarnach Livorno oder dem Golfe von Genua nahm.
Eben als die Fregatte diese Aenderung in ihrem Kurse vor-nahm, war der Lugger, der einige Zeit zuvor geviert hatte, ge-rade auf dem Punkte, hinter der westlichen Spitze von Elba zu ver-schwinden; bald hatte er sich ganz aus dem Gesichtskreise verloren,indem er alle Aussicht zu haben schien, ungehindert um das Vor-gebirge herum zu kommen, ohne nochmals wenden zu müssen.
Es war nicht mehr als natürlich, daß eine solche Jagd, aneinem so abgelegenen und gewöhnlich so ruhigen Orte, wie PortoFerrajo — einige Bewegung Hervorrufen mußte. Von den jun-gen Müssiggängern der Garnison stiegen einige zu Pferd und ga-lopirten über die Anhöhen, um das Resultat des Wettlaufes zubeobachten; die Berge im Innersten hatten zwar durchaus keineregelmäßigen Straßen, sie waren aber doch durch brauchbareSaumpfade durchschnitten.
Wer in der Stadt znrückblieb, war natürlich keineswegs geneigt,einen so günstigen Gegenstand der Unterhaltung nur so ohne Wei-teres wieder entschwinde» zu lassen, blos weil es etwa an Lust zumPlaudern gefehlt hätte. In der That wurde an diesem Tage fastvon nichts Anderem, als von dem gedrohten Angriffe der republi-kanischen Fregatte und dem glücklichen Entkommen des Luggersgesprochen. Doch waren Viele in ihrem Urtheile immer nochzweifelhaft, denn jede Frage hat ihre zwei Seiten, und so gab esallerdings Stoff genug, um die Discussion höchst lebendig unddie Beweisführungen äußerst scharfsinnig zu machen.
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