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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Da der Irrwisch von der offenen See ans vollkommen sicht-bar mar, so vermuthete er immer noch, das kriegerische Aussehenseines Schiffes könnte der eigentliche Grnnd sein, warum die Fre-gatte ihren Kurs so plötzlich geändert habe. Obwohl er übrigensin einem für Frankreich feindlichen Hafen lag, so war immer-noch die Möglichkeit vorhanden, vielleicht ohne eine allzu genaueund gefährliche Untersuchung zu entwischen.

Signor Smees, ich wünsche Euch zu dem Besuche EuresLandsmannes Glück," rief Andrea Barrofaldi, der, schon von Na-tur friedfertig und nichts weniger als kriegerisch gesinnt, sich inder nunmehrigen Anssicht auf einen ruhigen Tag allzu glücklichfühlte, um in dem jetzigen Augenblicke noch Mißtrauen zu hegen.Ich werde in meinem Berichte nach Florenz der mnthvollen Be-reitwilligkeit, womit Ihr Euch bei dieser wichtigen Veranlassungzu unserem Beistände angeboteu, mit allen gebührenden Ehrengedenken."

Ihr braucht Euch eben keine Mühe zu machen, Herr Vice-statthalter, um meiner geringen Dienste willen," erwiedertc Raoul,indem er sich selbst kaum die Mühe gab, das Lächeln zu verbergen,das um seinen hübschen Mnnd spielte.Denkt lieber an die Dienstedieser tapferen Herren hier, die gewiß herzlich bedauern, daß ihneneine Gelegenheit, sich auszuzeichnen, verloren gegangen. Dochda kommen Signale, welche wohl uns angehen müssen ichhoffe, meine dummen Bursche werden im Stande sein, sie trotzmeiner Abwesenheit zu beantworten."

Es war vielleicht ein Glück für den Irrwisch, daß sein Kom-mandant in dem Augenblicke, da der Fremde die Proserpina sich als das nämliche Schiff zu erkennen gab, das Jthnel sowohl kannte nicht am Bord war. Der Betrug, der jetzt ge-spielt werden mußte, hatte an dem New-Hampshirer-Manne einenweit geschickteren Vermittler, als Raoul selbst gewesen wäre.

Jthnel antwortete rasch : was? das wußte er selbst nicht;