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pitän stieg an dem gewöhnlichen Landungsplätze an's Ufer. SeineLeute beeilten sich keineswegs mit der Rückkehr, sondern schleudertenin Erwartung ihres Kommandanten den Quai entlang, feilschtenum Früchte, scherzten mit den Weibern, so weit ihr geringes Ita-lienisch hiezu ansreichte, und stellten sich, als ob sie das Französisch,womit die alten Seehunde des Hafens sie begrüßten — diese warennämlich alle mehr oder weniger mit jener Universalsprache be-kannt — nur mit Mühe verständen. Ihr Kapitän hatte sie zuvorgenugsam gewarnt, und ihnen bedeutet, daß man bereits Ver-dacht gegen sie hege — überdies; waren sie von früher noch gutin Uebnng und wußten ihre Rollen trefflich zu spielen.
So gelang es ihnen denn, während der Zeit, da sie Raonlzu erwarten hatten, alle Versuche, wodurch man sie verleiten wollte,sich selbst zu verrathen, glücklich zu vereiteln und den Charakterder Engländer auf's Täuschendste nachznahmen. Zwei von den Vierengingen mit gekreuzten Armen und sauertöpfischen Mienen schwei-gend auf dem Quai hin und her, und verschmähten sogar, denLockungen des schönen Geschlechts Gehör zu geben, trotzdem, daßdrei oder vier von de» Mädchen durch Anbietung von Früchten undBlumen sich in ihr Vertrauen einzuschmcicheln suchten.
„,Vi»ico," so redete Annunziata, eines der hübschesten Mädchendieser Klasse in ganz Porto Ferrajo, den einen der Matrosen an —Vito Viti hatte sie nämlich ausdrücklich zu diesem Dienste bestimmt— „hier sind Feigen vom Festlande. Wollt Ihr vielleicht gefälligsteinige davon kosten, damit Ihr bei Eurer Rückkehr nach EnglandEuren Landsleuten auch erzählen könnt, wie wir armen Inselbe-wohner auf unserem Elba leben?"
„Schlechte Feige," sprudelte Jagnes, Raouls Oberbootsmann,an den diese Anrede gerichtet war, in gebrochenem Englisch, „besserzu Haus. Bekommen bessere in den Straßen von Portsmont!"
„Nun, Signore, Ihr braucht gerade nicht drein zu sehen, alsob sie Euch schaden oder Euch gar beißen würden. Ihr könnt sie