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Breitseite ganz hübsch abzählen, denn er steuert nunmehr gegenWesten!"
Die beiden Seeleute erhoben ihre Gläser und erneuerten ihreBeobachtungen.
Jthuel hatte eine Eigenthümlichkeit an sich, welche ihren Mannnicht allein charakterisl'rte, sondern überhaupt unter den Amerikanernseines Standes so allgemein ist, daß man sie gewissermaßen eineNationaleigenschaft nennen könnte. Unter gewöhnlichen Umständenwar er gesprächig und selbst zum Plaudern geneigt: sobald aber Ent-schlossenheit und Thatkraft nöthig wurden, zeigte er sich nachdenklich,stumm und nicht ohne eine eigenthümliche, persönliche Würde.
Auch jetzt war er in dieser Stimmung, und wartete ruhig, bisRaonl das Gespräch eröffnen würde. Dieser aber schien ebenso-sehr, wie er, zum Schweigen aufgelegt, denn er verließ dasKlüsholz, und flüchtete sich vor dem lästigen Geschäfte des Ver-Leckabwaschens, das jetzt eben Statt hatte, in seine Kajüte.
Die zwei nächsten Stunden brachten, mit Ausnahme der wie-dercrwachten, geräuschvollen Thätigkeit des Morgens, keine wesent-liche Aeuderung in dem früheren Stande der Dinge in und außerder Bai. Die Mannschaft des Jrrwisches hatte nach eingenom-menem Frühstücke Alles wieder am Borde des kleinen Fahrzeugszurecht gestellt, und beobachtete jetzt ein mürrisches, aber auf-merksames Stillschweigen.
Unter anderen Dingen, welche Jthuel seine Schiffskameradengelehrt hatte, war es ihm auch gelungen, sie davon zu überzeugen,daß sie nothwendig ihre geläufigen Zungen im Zaume halten müß-ten, wenn sie anders für Engländer gelten wollten. Hätte manfreilich die Leute ihrer Meinung folgen lassen, so wäre ans demkleinen Lugger in einer Stunde ganz gewiß mehr gesprochen wor-den, als auf dem größten englischen Linienschiffe in zweien: nun hatteman sie aber so gut über die den Engländern eigene Schweigsamkeit,ferner über die Gefahr belehrt, welche es für sie haben mußte,