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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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III. Persepolitanische Briefe.

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von Dichtern und Geschichtschreibern Jspahans undSchiras ward sein Mahrchen immer mehr ausgebil-det. Will man den Ort wissen, wo es sich, vomZend-Avesta ganz verschieden, gleichsam gerundet undin die Form gegossen habe, die wir bey Ferdusi,Mirkhond u. a. finden: so trete man vor dieWände Pcrsepotts; da steht in lebenden Gestaltendas Mähcchen da.

„Wer ist," sprach man, „der König, der hiergeht, dort sitzt; allenthalben den Becher in derHand? Was will dieser Becher?" — Vom Gefäßdes Feuerdienstes Havan wußte man unter demMohammedanismus nichts oder wollte nichts wissen;er ward ein Becher der Sonne, ein Spiegel desWeltalls, der Weissagung u. f. Man erfand dabeyschöne Persische Mährchen, und verschmolz sogar denNamen des Königes in ihn. Er hatte auch denWeinbau erfunden, eine todtkranke Gemahlin hattesich durch ihn wiederhergestcllt: alles dem schönen

Becher zu Liebe, den der wandelnde König in derHand trägt, gedeutet im Geschmack späterer Zeiten.Mehr des Weins als des Ali wegen haben sich diePerser von den Arabern als Sekten geschieden; denBecher in der Hand geht hier ihr alter National-König.

„Wer sind die Leute, die zu ihm ziehen? Hof-diener, Stände, Provinzen; alle bringen ihm Ge-schenke." Es ist Neujahrslag, sagte man: den,sammt Ständen, Kleidungen, Hofdienst, SchmucksFesten, hat er geordnet. Von Darius zwanzig Sa-trapien wußte niemand.