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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
Seite
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III. Persepolitanische Briefe.

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ken scheinen, Arsaces selbst die wenigen Jahre sei-ner Regierung, wahrend deren er mitten unter mäch-tigen Griechischen Reichen seine Herrschaft gründe-te , wohl andere Geschäfte als diesen Prachtbau.Daß nach seinem Tode ihn die Parther als einenGott verehrte», daß seine Nachfolger sich nach sei-nem Ramm nannten u. f., spricht sür Persepoliseigentlich auch nicht: denn diese Gebäude sind kein

Tempel. Daß die Arsaciden sich nach Arsaces nann-ten, thaten sie nicht nur nach Gewohnheit der Zeitin mehreren Alexandrinischen Reichen, sondern auchals ein fremder Stamm um ihrer selbst willen,um in alter Persischer Weise sich als Abkömmlingevon ihm, als gesetzmäßige Besitzer des königlichenStuhls zu legitimircn. Bon keinem seiner Nachfol-ger als einem Erbauer Persepolis erzählt die Ge,schichte *).

Sagte man:die Parther-Geschichte sey ver-wirrt und dunkel; Griechen und Römer bekümmer-ten sich um einen Bau in der innersten Provinz desReiches nicht u. ft " , so stünde dagegen, daß sie sichallerdings um Persepolis bekümmert und gleichstim-mig der morgenlandischen Sage ihr einen früher»Ursprung gegeben haben. Alle Geschichtschreiber Ale-xanders sprechen von Persepolis, es von Susa unddem alten Pcisargada deutlich unterscheidend **)., Dio-

*) Mir ist wenigstens nichts bekannt; unverwehrtaber sey der Fleiß jedem, der etwas sucht undfindet.

**) S. außer Lnlknas» acl Kolin. Arisson, Elu-»er, Eellarrus u. ft Mannerts Geogra-phie der Griechen und Römer Th. 5, Abtheil. 2 .