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II. P e r s c p o l r s.
vorgcstellt? Die Geschichte Dshemshjds weiß vondem allen zu erzählen. Im Zcnd-Avesta ist er dererste, der Gott gefragt hat, und eine große RedeOrmuzd an ihn wird ausführlicher beschrieben *).Den Thron und Richterstuhl, die Ordnungen undStande der Menschen, ihren Schmuck und Kleidunghar er der Sage nach bestimmt; darum sitzt er aufdiesem Stuhle mit seinen Ehrenzeichen; darum be-gleiten ihn diese nach der von ihm eingerichteten Art:darum kommen zu ihm alle Klaffen und Stande inihrer verschiedenen Kleidung. Bis auf den Schmuckdes Ohrs ist diese ausgedruckt, und durch Feldersind die Provinzen des Reichs unterschieden. DieRinge, die er zum Gebrauch gemacht haben soll,sind in diesem feyerlichen Zuge auch nicht vergessen;ja endlich der große Ring, den er angcordnet,Dshemshjds Jahr, wird, wenn auf dem Grab-mahl das Attribut recht bemerkt ist, noch das ei-gentliche Symbol seines Lebens. Die himmlischeGestalt, mit dem großen Ringe der Ewigkeit um-gürtet, hat den kleinen Ring, die Zeit, den Zodia-kus, das Sonncnjahr, in ihrer Hand, als ob sieihn darüber belehrte. Und die Sonne schwebt hin-ter dem Belehrenden über dem Altäre, deren Laufer, Dshemsbjd, maß, deren Bild er darstellte. Auchdas erste Gesetz hat er empfangen: darum steht vorihm der heilige Altar, vor welchem er in weiter Ent-fernung mit der Gottheit redet. Kann ein Denkmahl diePerson in Bildern eines Königes würdiger ehren?Und es ist eine und die nämliche Person, die diese
') Tenä-Avests, 1°. I. U. II. p. 271 .