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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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II. P e r s e p o l i s.

opfert hatte; um mit dieser, der schätzbarsten Gabe,die er geben konnte, das Meer zu versöhnen * ).Also war diese goldene Phiale, das heiligste Gefäßder Könige, ein, Opfcrgcräth, das schon als solchesder Becher der Sonne heißen konnte.

Zugleich aber auch ist bekannt, wie gern diePerser, wenn sie vom Guten der Schöpfung, zu-mal von Königen, sprachen, Bilder von der Sonnenahmen. ,,AlIschcnd, wie die Sonne, wohlthätig,gütig, schön, glanzend, wie die Sonne, ein Gefäß,ein Edelstein, ein Bruder der Sonne" u. f. warengewöhnliche Bcynamen der Könige, ihre Vortrcfflich-kesl, so wie ihr Amt, zu bezeichnen. Die heiligePhiale in Königs Händen, hier wie eine Blumegestaltet, konnte also, da sie der Becher der Sonnehieß, und das heiligste Opfergeräth war, nach Per-sischer, im ganzen Zend-Avesta bezcjchneten, Weisedas schönste Königs-Symbol werden; ein Symbolnämlich der Heiligkeit und Würde seiner Person,seines Glanzes und Ansehens, insonderheit aber derfegen reichen Fruchtbarkeit, womit er dieErde zu beglücken habe. Dies sagte der NameDshemshjd, und so werden die Uebergänge klar,die' man mit Persisch - morgenländischem Witz vondiesem Sonnengcfaß zum Becher der Unsterb-lichkeit, d cm Sp iegel des We ltal ls, inspäteren Zeiten gar zum Gefäß der Chemie, zumphilosophischen Stein machte. Erweiterungen, die mitdem Namen Becher der Sonne, Gefäß der

) Heiocl. l., Vll. c. bl», p. §36. eäit. Weseeliiix.