I. Denkmahle der Vorwelt. 2Z
mahlen bey Madras *), und weiter hinan, den Gan-ges hinauf bis zu dem großen Gebirge sind wir überBildsäulen, Tempel, ausgehauene Göttcrgeschichten,Zuschriften u. f. noch in einer tiefen Dämmerung:denn wenn Reisende bie und da mit kurzen Wortenetwas anzeigcn: so ist dies selten befriedigend, obgleichimmer lehrreich. Das Beste hoffen wir hierüber vonder gelehrten Gesellschaft zu Calcutta, die in genaue-rer Beschreibung einiger Alterthümcr, wiewohl mei-stens noch ohne Zeichnungen, bereits einen Anfanggemacht hat **). Wandelte einen Britten die Lei-
In den Dänischen Missions-Berichten sind hie undda (Th. II. Hl. V. Vl.f z. B. von der Pagode zuSidambaram, den Denkmahlen bey Madras u. f.einige gute, obwohl unzureichende Nachrichten gege-ben. In den Liretabes cbiskl^ relnting tbo tbsbistnr^ ok llnäostnn, Donckon 17g». sind S. gh.u. f. eine Reihe merkwürdiger Denkmahle nur an-geführt, und inLie fen t Haler sBeschreibung vonHindostan sind sie als heidnischer Unrath meistensmit großer Berachlung abgefertigt worden. DasEnglische Werk, a cnmparative vierv ok tlie an-eient monnments oklnclia 178g ist mir noch nichtzu Gesicht gekommen ; der Anzeige nach soll es auchvorzüglich nur von den Denkmahlern auf Salsettehandeln. Riem ' s Monumente Indischer Geschich-te und Kunst (Berl. 178g) enthalten im erstenStücke die Grabmahle der Kaiser Akbar und Sche-ri-Schach, mithin Proben nicht eigentlich Indischer,sondern Arabischer Baukunst. InTavernier,Gr ose, Anquetil und mehrern Reisebeschrci-bungen steht manches Gute, das aber auch bey wei-tem nicht zureichr.
**) Vor allen bemerke ich W. Eksmber's accoimt ok tbsLcul^tures kuins ob lVIavalipuram im er-