22 I. Denkmahle der Vorwelt.
te: so ist es schon merkwürdig genug, daß nach ei-ner so langen Verbannung Wünsche und Seufzerdieser Art von Tausenden wenigstens noch in Wor-ten , Bildern und Gebrauchen fest gehalten werden.Und noch werden wahrscheinlich manche Jahrhundertehin die Trümmer Jerusalems und was dem an-hangt, Millionen der Menschen im Andenken scyn,und ihnen Bilder des wahren oder falschen TrostesReize zu Liebe und Haß, Hoffnungen, Ahnungen,Prophezeihungen gewähren. Ihr Bau ist einmalgleichsam im Herzen der Zeit, im Jugendunterrichtund in der Religion gegründet. Lasset uns dagegensehen, wie Mokammedanische Prinzen die RuinenPerscpolis betrachteten, und was sie auf ihnen an-zuzeichnen gut fanden *).
Gott allein bleibt! >
Wo sind die Könige, die Mererhabensten?
Sie waren nur so lange, bis das SchicksalDen Todesbecher ihnen bot.
Wie viel stolze Städte blühten einst!
Sie sanken, und der Tod begrub mit ihnenAll' ihre Lebenden —
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O wisse, Kreatur, nur Gott besteht!
Du wünschest dir das Reich des Soliman;
Wo ist nun Soliman? Von seiner PrachtVon einer Größe, seinen Schätzen nahmEr nichts mit sich. Was Staub betritt, wirdStaub;
) Niebuhrs Reisebeschreibung Th. s. S. 2gZ.