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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Zweites Wäldchen.

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zu seinem Homerischen Tadel rechtfertigen; ich findeden einen Thcil derselben am Unrechten Orte; denandern Thcil sehr zweifelhaft. Am Unrechten 'Ortesteht die Betrachtung *), daß Homer ein Menschscy, Fehler habe, daß die Fehler der größestenGenies, eines Homer und Shakefpcar, ihrer Größenichts benehmen u. f. w. Für unfern Zweck Waredie Betrachtung gewesen.- ob Homers Fehler, (alsgriechischer Dichter seiner Zeit, und nicht als Menschbetrachtet,)^ von uns, und zu allererst von uns ein-gesehen, und diktatorisch beurthcilt werden können?Und so zweifelhaft dies: so ungewiß wird mir dasFolgende **):daß Homer sein Gedicht mit nicht

leichten Flecken besudelt, weil er sich entwedernach den Sitten seiner Zeit gerichtet, oder weiles schwer fallt, zurück zu halten, was dem LeserLachen erwecken könnte, oder aus einem Fehler,,seiner Beurtheilungskrast; kurz also, daß er sichzu dem herab laßt, wovon Klotz achte, es schickesich für die Würde, und den Ernst des epischenGedichts ganz und gar nicht."

Unpassend ist die erste Ursache:daß Homermit nicht leichten Flecken sein Gedicht besudelt,weil er sich den Sitten seiner Zeit bequentt." Ho-mer mußte sich ihnen, und der Zeit seiner Heldenbequemen; nicht aber der Zeit der Kapucincr, oderdem Jahrhunderte Ludwigs des vierzehnten, odereinem kritischen Jahrhunderte in Deutschland.

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H p. 21 2Z.*') x. 24. 25.