Zweites Wäldchen.
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zu seinem Homerischen Tadel rechtfertigen; ich findeden einen Thcil derselben am Unrechten Orte; denandern Thcil sehr zweifelhaft. Am Unrechten 'Ortesteht die Betrachtung *), daß Homer ein Menschscy, Fehler habe, daß die Fehler der größestenGenies, eines Homer und Shakefpcar, ihrer Größenichts benehmen u. f. w. Für unfern Zweck Waredie Betrachtung gewesen.- ob Homers Fehler, (alsgriechischer Dichter seiner Zeit, und nicht als Menschbetrachtet,)^ von uns, und zu allererst von uns ein-gesehen, und diktatorisch beurthcilt werden können?Und so zweifelhaft dies: so ungewiß wird mir dasFolgende **): „daß Homer sein Gedicht mit nicht
„leichten Flecken besudelt, weil er sich entweder„nach den Sitten seiner Zeit gerichtet, oder weil„es schwer fallt, zurück zu halten, was dem Leser„Lachen erwecken könnte, oder aus einem Fehler,,seiner Beurtheilungskrast; kurz also, daß er sich„zu dem herab laßt, wovon Klotz achte, es schicke„sich für die Würde, und den Ernst des epischen„Gedichts ganz und gar nicht."
Unpassend ist die erste Ursache: „daß Homer„mit nicht leichten Flecken sein Gedicht besudelt,„weil er sich den Sitten seiner Zeit bequentt." Ho-mer mußte sich ihnen, und der Zeit seiner Heldenbequemen; nicht aber der Zeit der Kapucincr, oderdem Jahrhunderte Ludwigs des vierzehnten, odereinem kritischen Jahrhunderte in Deutschland.
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H p. 21 — 2Z.*') x. 24. 25.