Kritische Wälder.
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körperliche Gegenstände anders zu schildern verzweifelte,weil er besorgen mußte, daß, wenn er uns in derschönsten Ordnung von einem Theile des Gegenstan-des zum andern führte, daß, wenn er uns auch dieVerbindung dieser Theile noch so klar zu machenwüßte *); dem Auge zwar die betrachteten Theilein der Natur beständig gegenwärtig bleiben, für dasOhr hingegen die vernommenen Theile, folglich dieMühe des Dichters, verloren wäre — ob deswegenHomer seine Gegenstände in eine Folge von Augen-blicken gesetzt, ist mir nie bei Homer beigefallen.
Wenn seine Hebe z. E. uns den Wagen der Ju-no Stück vor Stück zusammen setzt **), ent-kommt da der Dichter dem Versuche, ein Eoexisten-tes nicht mit Folgelönen zu schildern? Ich sehe Rä-der, Achsen, Sitz, Deichsel, Riemen, Stränge,nicht wie es beisammen ist, sondern erst langsamzusammenkommt. Erst werden mir die Räder,nicht blos die Räder, sondern die Theile derselben,die ehernen Speichen und die goldnen Felgen, unddie Schienen von Erz, und die silberne Nabe u. s. w.langsam vorgezahlt, dann erst Achsen, dann erst derSitz, alles in seinen Theilen; und ehe das letzteStück dran ist, habe ich sicherlich das Erste verges-sen. Der Wagen steht zusammen: und trotz derPhantasie, die sich jetzt das Bild des Wagens mitEinem Blicke und doch in allen seinen Theilen, z.E.
*) p. 167.
**) Iliaä, L. v. 722 -- 7?>i>