Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
Entstehung
Seite
352
Einzelbild herunterladen
 

352

2£ n l; n n g.

3Cn einen Sfc»w11eu = Dichter.

vlud)t SicibaS, nidjt Sriope, Siforiä,

Unb anbve , bic bu fingeft, werben bid)ffierewigen, wenn fie nid)t jener ©cljonfjcit,

Ser Unrrmcffrnen, 9?ad)bilber ffnb.

3n jebtr deinen SSlnmc fira^Ict fie,

SSlümdjen , baS vetmelf'ct.

Unb, o gtcunb,

Sie Sd)6nbeit, bie in anbern bu bemunberjf,

Unb liebft unb ffngcjl, greunb , fie rooljnt in bir,3n beinem (SeifJ, in ihm, bem OJottlidten,

Surd) ben mein (Seift erweeff, fid) aufwärts fdjwingt,Unb weit bie ginge! breitet, ju umfaffen3ebwcben SCbbrucf ewgcr Schönheit.

Sie,

Sie in bir glanzt mit jeber reinen Siebe,

(Sie finge, greunb, unb nimm non SRenfdjcn

nid)t,

jßom Ewigen erwarte San? unb 9iu!jm.

COtit Wenfcften bud)jul)a!fen warb id) tangff,Sdngft ubctbrujjig ; meine Seele ruft3ur !)oc!)ften Schute bid), fo gib ibr Statt!)3n fie ju gef>n mit unbcfdjticbncm 83!att.

Set