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Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
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II. Grillige ©efprächc

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ttnb fid) alfo gleichfam eine ©e|Talt wählen föttnen.flisic nennen biefj fluffige ©in ge. SBoijIan!eilte fluffige ©inge, bereit Steile gleichartig ju ein=unber ohne .fiinbernifi wirfen, welche ©eftalt neh*men ffe an ?

fPhilolauS. ©ie ©effalt eines Tropfens.

Sheophron. SBarum eines Stopfens? ©oUten reit etvoa ein Sropfen=bilbenbeS fprincipium inbet Siatur annehmen , baS biefe ©cfialt willf'ithtlichliebe ? unb bie Siegel fefi fefecn:alles in ber Staturballet fid) burd) eine uerborgene £lualitdt."

fPhilolauS. SJiit nid)ten! ©ec Stopfe ijteine jfugel; in eine Äugel treten um einen SOiit-tclpunft alle Sbeile gleidjartig in 4i>iirmonie unb©rbnung. ©ie Äugcl ruhet auf fid> fclbjl: il)t

©chwerpunft ifl in bet ÜRitte; ihre ©ejfalt ift af=fo ber einfache SSchnrrungSjufianb gleidnutigerSBe*fen, bie um biefen 9Ktttelpunft in Sferbinbung tre=ten, unb mit gleichen Ärdften einanber baS ©egen*gewicht leijten. Sind) notbwenbigen ©efe^en betHarmonie unb ©rbnutig wirb alfo eine Süelt imStopfen

Sheophron. Mithin , lieber ^p^ircraud, t)a-ben ©ie in bem ©efefc , barnach fiel) bet Sropfe bil=bet, jugleid) bie Siegel, nad) welcher fid) unfreßrbe, bie ©onne unb alle .£)immelS:©pftcme bilbeten.©enn auch unfre Gfrbe ging einjt als Stopfe h pr:»or, ober fammlete fid) jum Stopfen, ©o bie ©on=ne unb jenes ganje ©pftem , inbem ffe mit riniie=henber ©ewalt herrfchet. 'A'lleS fenft fid) in Siabienherab , unb wirb nur burd) anbte Ärafte im Um=