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II. Sitiige ©efprdcpe
ber ©ciperroelt eben baS, »aS bie Siegel beS ©Ieid)=ge»id)ts unter ben Äorpetn ip : fte tragt ifjre in =nett 9i o th» cn bigfe i t tritt fid>. GrS gibt alfoeine folcpe innere 9?oth»cnbigfeit, b. i. eine fclbftjftdnbige Wahrheit
^bilolattä. Unb biefe felbppattbige Wahr*heit »of)net —
S&eopfjron. S'n 2fllem , »ad ba ip; objec=tin ober fubjecti» betrachtet. Unfre Äenntniffe ftnbattd ©innen unb aus ber (Erfahrung gefepdpft; »itmuffen »ahrnehmen, 2 fel)nlid)feitcn jufammen f)al=ten, altgemeinere begriffe and inbiöibuellen SSer=fd)iebenheiten abfenbern unb lautern ; bieg altes ipein Weg, ber 3'nthömer im Wahrnehmen, im 2fb=fonbern, im 93crbinben unb Srennen ber 25egriffenidtt nur möglich, fonbern bepnahe unoermeiblid)macht: ein notf)»enbigeS gooS ber Wenfcpheit. Sie
Siegel aber in unfter ©eelc, nad) »eldjer »ir»aptnepmen, abfonbern, fcplicßen unb uetbinben,ift eine göttliche Siegel: aud) im 3rttpumhaben »ir nacf) ihr gefjanbelt unb mußten nad) ihrfianbeln^ fclbp »enn alle ©egenpanbe beS SenfenSWapn »aren. SPun betrad)ten ©ic reine Waprhei»ten, Wahrheiten 5 . 33. ber ©eometrie. gut unfre©inne gibt eS uielleidjt feinen oollfommenen Bitfelin ber Statur; »enn eS aber, aud) feinen gäbe, foip mir ber gebuchte mathematifdje Biebel, mit allem,»aS in ihm nad) innerer 9Jotb»enbigfeit gefept unbbe»iefeti »irb , Semonpration einer felbppdnbigengdttlid)en Wahrheit. (5r be»eifet mir namlicp, baßes eine m a t h e m a ti fc h e SSernunft in berWelt gebe, unb ba uns unfre ©inne niept juIaPen,