über ©pinoja’S ©pfteni k. i$7
einem fftebel unbequemer SL'orre. 3 'hnen ift bekannt,S^eopfiron , meid) ein .£>cer lad)erlid)rr Üßibitl'prücheunb ©ottcSlaitcnmgen man il)m anbidjtete , j. SS.baß, feinem ©pjicm ju Jolge, ©ott bei) allem ©Utenalles SSofe in bec äßelt tßue, bnjj fonad) ©ott eöfei), ber alle Sljorfjeiten tierübe, alle Strtbümcrbenke, gegen fid) ftreite, ftcf> in ©pinoja felbft lä*ffere unb idugne u, f. SBas oon ©pinoja’s ÜÜsobi*ftcationett gilt, gilt eS tien Se3=Csarte$ gelegent(id)enUrfachen, «on ScibnifcenS praftabilirter Jpannonie,ja felbft tiom phpftfehen ©influß miitber i ©efcl)ehenbiefe Singe in ©otteS 9ßelt: fo gefchehen fie burd)ben ©cbtaucl) unb fDtißbraud) feiner Kräfte, b. i. berÄrafte, bie er abhängigen SBefen anfrfjuf unb in ih=neu erhält; man möge fid) feine äJotf)erfehung oberSJiitmirkung auf fold)e ober eine anbre Söeife benken.Ucberhaupt hitbe id)$ gefunben, baß, wenn man bieSJiepnung eines »etnünftigen ®?enfd)en gar ju un =tiernünftig unb ungereimt üorjtellt, man felbft ent*Weber eine Ungerechtigkeit begehe ober eine Ungereimt*heit fage. SJtan mache fid) mit fold)en gormeln ben©ieg jwar leicht: eS ifl aber auch nur baS ffilenb*wer! eines ©iegeS.
Sbeopbton. 2 ftfo werben @ie jefct aud) barinfeine ©otteSläjterung ftnben, wenn ©pinoja baSfelbjtjtänbige Sßefen eine nicht no r üb e r g e h e n=bc, fonbern bie bleibenbe immanente Ut*fache aller Singe nennet *) ?
*) Prop. 18 . »ergtidjen mit Ep. ai, ,,3n ©ott,fage id; mit fpautus, tiielleidjt aud; mit allen