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Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
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118
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118 II. Grillige ©cfpractjc

in fcer 9?otb märe, ein and) imgemiffcS SfettungS:miete! mit allen Kräften ju fud)cn; roie bet Äranfe,bei-, wenn er fein iiliittet braucht, ben gcmiffenSeb »er fid) fiebet, nud) ein imgemiffcS SJiittet mit(iU:n Ärciften fudjeti muf, bn feine ganje Jpoffnungbnrauf beruhet. 2llle bie Singe aber, benen betgrofe gjaufe nad)fircbt, gewähren nid)t nur feinfkitcel ,ur ©rbaltung unfreS ©epnS, fonbern ffeBerbinbetn bnffelbe nud), unb finb oft bie UrfncbebeS Untergangs berer, bie fte hefigen, immer aberbie Urfacbe bcs Untergangs berer, bie non ihnenbefeffen werben."

GfS gibt niete SSepfpiete non !SIenfd)cn, bieihres 5Rfid)tbumS wegen fid) bis auf ben £ob ner =folgen liegen, nud) 33epfpiete non CDienfd)en, bieum ©ütet ju erlangen, fid) fo Bielen ©efabren aus»fegten, bag fie enblicb ihre S'borbeit mit bem Siebenbügten. 3?id)t wenigere gibt eS, bie, um 6'bre juerlangen ober ju erbnften, aufs elcnbefie litten. Un=jäblige 33epfpie(e enblid) finb Bon fotdjen Borbnnben,bie burd) ubermngige SBottufl ihren Sob befd)(eunigthaben. 2ll(e biefe liebet fdjeinen mir bähet ju fom=men, bag baS gan$e ©Ittcf ober Unglücf in bet 33 erfebaffenbeit beS ©egenftanbeS liegt, bemmir mit Siebe jugetban finb. Senn um etwas, waSman nicht liebt, cntjlebct fein ©freit: man gra=met fid) nicht baruber, wenn eS nerfdjroinbet: manfühlt feinen 9?cib, wenn eS ein anberer befigt, feune Jurcht, feinen .frag, furj feine ©cmutbSbemo;gung; welches atteS jutrifft, reenn man fo Bet!gänglid)e Singe liebt, wie alte bie finb, Bon benenmir bisher gerebet haben. Siebe aber einem

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