Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 8 (1820) Seele und Gott
Entstehung
Seite
88
Einzelbild herunterladen
 

88 I. 93cm ©rfenncn unb ©mpftnben

unb weben. DaS ftnb SJienfdjen von fiat'fem Sinn,von tiefem ©rfenncn unb ©mpftnben , unb bie 93?ut-tet Statut hat biefe ©attung ihrer Äinbcr felbft fdjonbejcidjnct. SJian ftchct {'einen Unflaten 93licf, fein{[eine# fliegeitbeS geuct, feine verworrene f)alb ent=tvorfene Buge: tvad bie Sifbutig fagt, fagt ftc gattj,einfaltig unb tief in 23irfung. ©in Sftenfcf), berfid) buuet) alle ©lieber unb üeibenfehaften alfo ffarf,gefttnb unb mof)I fühlte: trie treu muf er 2flie8 em=pfangen unb geben! von tvie. vielen Berffreuiingen,S?or r unb £mlburtl)ei!en frep fepn! ein {{erbliches©bettbilb göttlicher Stdrfe unb ©infalt, ©egen je()itKeine 9afier geivappnet, veradjtenb viele fleineSricbfebcrn, fjnrtbelt er lieber burd; ©ine gtojjc, ftc=het nid)t auf anbre, weil et ftc felbft fühlt u. f.©ine anbre ©atfung von firnft erfeht bitrd) JfuSbreistung , butch Scbfjaftigfeit unb Schnelle, was if>r antiefer ignnigfeit abgeht. Sie ftnb Esprits, ©ei=fter, alle färben im Spiele. Die Statur heit ifjre^§3i!bung befreiet, ihnen Steigungen gegeben, bienicht ©lut, aber Strahlenfd;immer weit um fie herftnb. SSott gantafte, Slug, tl'nlage, ?eid;tigfeit jum©nttverfeu, jttm 93erfunbigen, jum SBorjetgen, aber

wenig von SSeftanbheit, Shat, tfugbaurung-

So fonnte id; eintheilen unb viel Spiehverf machen,tvie ftch nun ber .{jerr SSerftanb unb bie grau©mpf in bung habet; verhalte? tvie biefe bopbeit©taffen von Denfertt unb ©mpftnbern gegen einanbernöthig ftnb, ftch einanber einjufd;rdnfen, ju fidrfen,ju heben? baft bie 3miigfeit SDiittclpunft, bie 2(itsi?breitung StabiuS fep u. f. f. hinter allem bemSpieltverf aber, tvaS wäre nun SEÜefiimmteS gefagt?unb brachen f$; nid;t nod) immer bie ©pbe her