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-die Spiele ihren Fortgang, nnd die augenblickliche Störung warvergessen; oder wenn noch daran gedacht wurde, so geschah es inder Weise jener geheimen, furchtbaren Gewalt, welche die Schick-sale dieser merkwürdigen Republik lenkte.
Eö fand noch eine dritte Regatta für Leute von minderer Ge-schicklichkeit statt; aber wir wollen den Leser nicht mit einer Be-schreibung derselben aufhalten.
Die ernsten Herren auf dem Buceutaur, obgleich scheinbar aufdas achtend, was unmittelbar unter ihren Augen vorging, horchtendoch auf jedes Geräusch von Stimmen, welches der Abendwindvom fernen Lido hernbertrug, und mehr als einmal sah man denDogen selbst seine Blicke jener Gegend zuwenden, die Besorgnißvcrrathend, welche sein Gemüth erfüllte.
Doch ging der Tag wie gewöhnlich vorüber. Die Siegertriumphirten, die Zuschauer jubelten, und der versammelte Senatschien die Freude des Volkes zu theilen, welches er mit einer, demfurchtbaren, geheimen Gange des Schicksals nicht unähnlichen Sicher-heit der Gewalt beherrschte.
Eilftes Kapitel.
Wer ist der Kaufmann hier, und wer der Jude?
Kaufmann von Venedig.
Den Abend eines solchen Tages konnten die Einwohner Vene-digs unmöglich in langweiliger Einsamkeit zubringen. Wiederumfüllte sich der große Marcusplatz mit seiner geschäftigen und ge-mischten Menge, und die schon früher beschriebenen Scencn begannenvon Neuem mit erhöhter Lebendigkeit. Seiltänzer und Taschenspielerzeigten ihre Künste; das Geschrei der Frucht- nnd Dclikatessenhändlervermischte sich mit den Tönen der Flöten, Guitarren und Harfen,