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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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bas Studium der Theologie bctr. 437

Erdcnfrüchte waren. Auf ihm ruhe Propheten-Geist ohne Maas, ein auszeichnendes Gottes-Siegel. Zu dem Zwecke wies er Jesu Schülerzu Schüler, nicht Unterthanen , nicht Knechte.Wer sagen kann, daß Johannes Predigt, wie ersic der gesammtcn Nation sowohl, als einzelnenStanden that, ein irdisches Reich habe vorbe-rciten können oder vorbereiten wollen; der kannalles sagen!

Fürchten Sie nicht, daß ich die ganze Geschich-te so durchgehen und jedes verrenkte Glied, jedenverstellten Umstand zurcchtstellen werde; nur nochwenige entscheidende Hauptzüge! Als Jesus in derWüste fastend und betend sich zum Prophetenamtzubereilete, legte ihm Satan auch den Plan vor,ein Herr der Welt zu werden, und wofür hielt ihnJesus? Für das, was er war, für einen schlech-ten Zweck seines Lebens, der durch Niederträchtig-keit, durch Teufels-Anbetung erkauft würde unddem Dienst Jehovahs, zu welchem Ec dasey, gera-de widerspreche. Lassen Sie diese Geschichte fürGeschichte oder für Gesicht und Symbol gelten:(unter lauter Geschichte steht sie und soll zur Ge-schichte bereiten! als Geschichte der Seele Je-su, als Symbol seines nun öffentlich-angehenden Lebens müssen Sic sie gelten lassen,und da ist's gerade die Herrlichkeit der Erde,die dieser Jüngling auf dem Scheidewege eines Le-bens ausschlagt. Die erste That, die er begann,nachdem ihn Engel des Sieges nach seinem bestan-denen Kampf umsiengen, war, daß er an's gali-läische Meer gierig, und sich aus seiner Gegend,