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Zur Philosophie und Geschichte Theil 11 (1820) Adrastea ; 3
Entstehung
Seite
403
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Was ihr der Menschheit thatet, khatet ihrMir selbst. Geht ein zu eures Herren Freude."

68 .

Und warum verhelen wir eine Norm der Aus-breitung des moralischen Gesetzes der Menschheit,die uns so nahe lieget? Das Christenthumgebietet die reinste Humanität auf demreinsten Wege. Menschlich und für jedermannfaßlich; demüthig, nicht stolz - avtonomisch ; selbstnicht als Gesetz sondern als Evangelium zurGlückseligkeit Aller gebietet und gibt cs verzeihendeDuldung, eine das Böse mit Gutem überwindendethatige Liebe. Es gebietet solche nicht als einenGegenstand der Spekulation, sondern gibt sie alsLicht und Leben der Menschheit, durch Vorbild undliebende That, durch fortwirkende Gemeinschaft.Es dienet allen Klassen und Standen der Mensch-heit, bis in jeder jedes Widrige zu seiner Zeit vonselbst verdorret und abfallt. Der Mißbrauch desChristenthums hat zahlloses Böse in der Welt ver-ursacht; ein "Erweis, was sein rechter Gebrauchvermöge. Eben daß, wie es gediehen ist, cs so vüstgutzumachen, zu ersetzen, zu entschädigen hat, zeigtnach der Regel, die in ihm liegt, daß es dieS rhunmüsse und thun werde. Der Labyrinth seiner Miß-brauche und Irrwege ist nicht unendlich; auf seinereine Bahn zurückgeführt kann es nicht anders alszu dem Ziel streben, den sein Stifter schon in dem