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V. Die Großen
verwandelt; auch als solche weinten sie am Strahlder Sonne goldne Thräncn — den Bernstein, elsa-trum. Nach diesen goldnen Thranen schifften diePhönicier, weit umher, die Säulen Herkules hin-aus, das Zinnland vorüber, bis in den Eridanus,die Ostsee. Der Kostbarkeit dieses seltnen und ge-suchten Produkts wegen, das man höher als Goldschätzte, breiteten sic Fabeln aus; die Griechen klei-deten diese nach ihrer Art ein; so entsprang eineReihe furchtbar-schöner Gemählde. Im Sonncn-tempck besucht Phaeihon seinen Vater, ihn anste-hend mit seiner großen Bitte; dieser verspricht undtrauret, daß er versprochen habe. Freudig besteigtder Jüngling den Wagen; wild werden die Rosseaus der Mittagshöhe seiner Bahn; alle Ströme Eu-ropa'», Po, Donau, Rhein brennen; die Erd' undder Ocean fleht; am Eridanus wird der Welt Ruhegcschenket. Da sprießt ein Hain auf, mit fließen-dem Golde. Da wird Phasthons Freund, Eyk-nus, nachher in einen Schwan verwandelt, der aufdem Eridanus schwimmt und seinen Freund bekla-get. Welchem Nordlande weihten die Griechen einesolche Fabel? Viele Sagen der Hyperboreer ent-sprangen daher: denn in dem Lande, wo Bernsteinfloß, mußten selige Götter oder glückselige Menschenwohnen.
Thräncn der Sonnentöchter, der Hetiaden. A)Uber wie kamen diese nach Norden? Phaäthonmußte aus Aethiopien her dahin die Reise ge-than, da seinen Tod gesunden haben.