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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
Entstehung
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unter Wilhelm und Anna.

losen Mühe und Anstrengung entzogen, und beynahein Jahrhundert hindurch für seine Freyheit ge-kämpft hatte ; sogleich und fortan nahm er dieseauch für die Europäische Menschheit, die zu ihmflüchtete, in Schutz; unschuldig Verfolgte beschützteer mit Großmuth. Für diese Freyheit ließen gegendie Kabale des Oranischen Moritz die Olde-Bar-neve lt ihr Leben; für sie duldete Hugo Gro-tius Gefangniß und Verbannung, Er, ein Geniusfreymüthig-ruhiger Aufklärung, voll Geistes der Al-ten. Eben diese erkämpfte Freyheit, die in derGrundverfassung Hollands lag, gab DescartesRaum zu denken, Spinoza eine Freystätte zuschreiben; sie nahm den gequälten Orobio, dieFlüchtlinge Frankreichs nahm sie auf und gewährteden Verbanneten Englands Zuflucht. In ihr berei-tete Karl der Zweyte die Wiedererlangung seinerKrone, Wilhelm von OraNien die Rettung Englandsaus den Händen der Tyranney, aus den Rankendes Papstthums. Nach Grundsätzen dieser Freyheitzwang Wilhelm den aufgeklärten, sanften Tillot-sen zur Uebernahme des Kirchenprimats seines neu-erworbenen gahrenden Reiches ; in ihr dachte W i l-liam Templc, ein Heller Kopf, der sich ausser-halb England Freyheit zu denken erworben hatteund für seine letzten Jahre das Privatleben einesWeisen wählte. In ihr Sommers und alle, diefür Wilhelm wirkten. In Hollands Freyheit schrie-ben Bayle, le Clerc, Barbeyrac; in ihrhaben Algernoon Sidney, Locke, Shafres-buri ihre Ideen ausgcbildet und kehrten damit,diese zur Ruhe, jener zum Tode nach ihrer stürmi-gen Halbinsel zurück. In Holland ward öffentlich,Herders Werkez. Phil. u. Gesch.IX. L M,-n§le-- I