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Zur Philosophie und Geschichte Theil 9 (1820) Adrastea ; 1
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Die güldene Zeit wünschet ihr vom Himmelhernieder. Sie erscheinet euch in diesen zwey ern-sten Gestalten. In ihren Händen ist Maas undScepter; sie lenken das gcheimnißrciche wilde Ge-spann. Die Krone des Wohlstands und der Sicher-heit auf ihren unsterblichen Häuptern, heißen sieWahrheit und Recht."

Aber sie schweben zu Euch nicht nieder. Eu-ren Gedanken und Begierden Maas, die Zügel Eu-rer Leidenschaften, der Befchlstab der Vernunft istin Euch. In Euch wohnt Recht und Wahr-heit; wenn ihr sic vernehmt, und ehrt und übt,so nur wird Euer Glück."

Die beyden droben, die Ad raste en derWelt, lenken die wilden Machte mit fester Hand.Diese blicken hinauf und gehen dahin, wohin dieFührerinncn sie zügelnd lenken. Thut das Eureund traut der ewigen Welt-Ordnung."

So sprach der Jüngling, entschwebend inshimmlische Blau; langsam zog der Wagen hinabzum Rande des westlichen Horizontes.

Betroffen stand die Versammlung. Der Aelte-ste derselben sprach:

Wir hoffen auf Zeichen und Zahlen, wir knü-pfen Wünsche an ein Phantom, ein kommendesJahrhundert. Kinder des Vorigen, nehmen wir esnicht in uns mit? in unsrem Gemüth, in unsrerGewohnheit. In uns, in uns ist der Scepterund Maas; am Vorigen lasset uns lernen. Dasneue Jahrhundert schaffen Wir: denn Menschenbildet die Zeit und Menschen schaffen Zeiten."