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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Ideen zue Philosophie

Notionen .sich in die Berge versteckt haben. Vondiesen Bergen, auf denen sie ihre härtere Lebensartfortsetzten, sind sodann oft in später» Zeiten Re-volutionen bewirkt worden, die die Ebnen mehroder minder umkehrten. Indien, Persien, Sina,selbst die westlichen Asiatischen Lander, ja das durchKünste und Erdabtheilungen wohl verwahrte Eu-ropa wurde mehr afs einmal von den Völkern derGebirge in umwälzenden Heeren heimgesucht; undwas auf dem großen Schauplatz der Nationen ge-schah , erfolgte in kleinern Bezirken nicht minder.Die Marotten in Süd-Asien, auf mehr als einerInsel ein wildes Gebirgvolk; in Europa hie undda Reste von alten tapfer» Bergbewohnern streif-ten umher, und wenn sic nicht Uebcrwinder werdenkonnten, wurden sie Räuber. Kurz, die großenVcrgstrccken der Erde scheinen so wie der erste Wohn-sitz, so auch die Werkstättc der Revolutionen undder Erhaltung des menschlichen Geschlechts zu sepn.Wie sic der Erde Wasser verleihen, verliehen sie ihrauch Völker: wie sich auf ihnen Quellen erzeugen,springt auch auf ihnen der Geist des Mukhs und derFreyheit, wenn die mildere Ebene unterm Joch derGesetze, der Künste und Laster erliegt. Noch jetztist die Höhe Asiens der Tummelplatz von großen-theils wilden Völkern; und wer weiß, zu welchenUebcrschwemmungen und Erfrischungen künftigerJahrhunderte sie da sind?

Von Afrika wissen wir zu wenig, um überdas Treiben und Drängen der Völker daselbst zuurtheilen. Die obern Gegenden sind, auch dem Men-schenstamm nach, gewiß aus Asien besetzt; undAegypten hat seine Eultur wahrscheinlich nicht vom