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Ideen zur Philosophie
gcl ein, maclst Währungen und schläft nieder. Siescheint also die Mutter der Erdqeschöpse, so wie derErde selbst zu scyn; das allgemeine VeHikel derDinge, die sie in ihren Schooß ziehet und aus ihremSchooß sorttrcibt.
Es bedarf keiner Demonstration, daß auch indie feinsten und geistigsten Bestimmungen aller Erd-geschöpse die Atmosphäre mit cinfließe und wirke;mit und unter der Sonne ist sie gleichsam die Mit-regentin der Erde, wie sie einst chre Bildnerin ge-wesen. Welch ein allgemeiner Unterschied würde sichereignen, wenn unsre Luft eine andre Elastizitätund Schwere, andre Reinigkcit und Dichtigkeit ge-habt, wenn sie ein andres Wasser, eine andre Erdeniedergeschlagen hatte, und in andern Einflüssenauf die Organisation der Körper wirkte! Gewiß istdieses der Fall auf andern Planeten, die sich inandern Luft-Negionen gebildet haben; daher auch je-der Schluß von Substanzen und Erscheinungen uns-rer Erde auf die Eigenschaften j.ncr so mißlich ist.Alls dieser war Prometheus Schöpfer: er formte
aus niedergeschlagnem weichen Thon, und holteaus der Hobe so viel lichte Funken und geistigeKräfte, als er in dieser Sonnenentsecnung und ineiner specisisch so und nicht anders schweren Massehabhaft werden konnte.
Auch die Verschiedenheit der Menschen, so wiealler Produkte der Erdkugel muß sich also nach derspecistschcn Verschiedenheit des Mediums richten, in-dem wir wie im Organ der Gottheit leben. Hierkommt es nicht blos auf Eintheilung der Zonen nachHitze und Kalte, nicht blos auf Leichtigkeit undSchwere des drückenden Luftkörpcrs, sondern unend-