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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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der Welt Heiland.

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2 6.) so muß Ec von dem, was Wahrheit denMenschen leisten könne und solle, nicht verächtlichgedacht haben. Vielmehr war er überzeugt, daßnur sie die kranke Menschheit gesund, die gcbun-denc Menschheit thätig frei mache, ( 3 , 14. i 5 .8, 32 36 ) daß ohne sie man in Finsterniß undSchmerzen, in Sklaverei und Unglück bleibe. (8,22. 2r 24.) Um der Wahrheit willen alleinhatte Gott seinen Sohn der Welt zu geben werthgeachtet; (r, 914. 3 , 1616.) denn Wahr-heit war Christo eine Speise der Seelen, nachderen Genuß man nie hungert; eine Quelle, de-ren Trank auf immer erquickt; in jedem Genießen-den auch für andre eine neue Quelle erquickendenLebens. (Joh. 4, r 3 . 14. 6, 35 . 63 . 7, 37.39.)

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Wie edel cn pfänden! Wer den MenschenWahrheit versagt oder cinschränket, verstopft ihnendie Quellen ihres unentbehrlichsten Genusses; erraubt den Hungernden ihre Speise in der Wüste,den Kranken die Mittel zu ihrer Genesung. Nurdadurch kann den Menschen geholfenwerden, daß sie zur Erkennt» derWahrheit kommen; (r. Tim. 2, 4.) das istdes Christenthums Lehre und Endzweck. (Joh. 1,12. 27, 3 .)

r 5 .

Aber was ist, fragte Pilatus, Wahrheit?Wozu kam Christus auf Erden? Der Evangelistsagt: in seinem Geschlecht das Göttliche (Heron)