der Welt Heiland.
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über sein »origes Unglück hinaus; (Ioh. 9, 22,84. 89.) blinde Leiter der Blinden!
Was in den andern Evangelien deßhalb alseine laute Wehklage gesagt wird, (Matth. 23 . Marc.12. Luc. ir.) das erscheint hier in einer für dieChristenheit selbst sehr belehrenden Glcichnißrcde.
Biele fremde Hirten nämlich drängten sichauch in die Christenheit als Miethlinge, Diebe undMörder ein; die Heerde sollte ihnen nicht folgen.„Christus allein und desselben achtes Bekenntnissey der Eingang zur christlichen Heerde; Er alleinhabe für diese freiwillig das Leben gelassen. Deß-halb sey die Heerde sein, unabtrennbar sein;der achte Sinn seines Evangeliums werde auch vonjedem treuen Gemüth erkannt, die wahreStimme Christi werde von allen Guten gehöret."(Ioh. io, 1 — 3 c>.)
Im achten Ton der Hirtentreue sind dieseReden vorgetragen, mit Liebe, Würde und Her-zenseinfalt. Sie leiten sowohl die folgenden zu-sammenhängenden Reden Christi an seine Freunde,(künftige Hirten der Heerde) als auch die Geschichteseines Todes selbst treffend ein, und haben, daChristus sein Wort mit der That besiegelt hat, ih-ren Zweck nicht verfehlet.
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XI. Die Erweckung des Lazarns.
Diese Geschichte, (Ioh. ri.) gehet dem eignenAusgang Christi nahe voran; ja sie ward selbst disHerders Merke j. M,Lheel. XI, § f