Natürlich, daß sie in diese oft ihre eignen Ge-danken, Wünsche und Phantasien legten. Johannessollte zu seiner Zeit, wo nicht gesagt, so angcdeutethaben, was sie für ihre Zeit, für ihr Herz oderihre Feder gesagt wünschten.
Und doch fordert seine Einfalt eben die reinsteDarstellung. Sein Gold will nicht mit schlechtenMetallen vermischt seyn. Und wäre unter allenSchriftstellern Er derjenige, der bei der große-sten Klarheit seiner Satze unverständlich bleibenmüßte?
Die Wahrheit muß von sich selbst zeugen. Istmeine Darstellung wahr, so springt eine Mengekünstlicher, ihm fremder Meinungen von diesemEvangelium hinweg; ja sein Symbolum der Chri-stenheit ist unfähig irgend einer Sekte. Licht blei-bet Licht, wohin es auch scheine.
Hatte ich dies reine Ideal Johannes rein ge-zeichnet, und fände nur Einige, die es mit mir an-crkennetcn; o meine Brüder, was wäre uns