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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
286
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s96 Bom Erlöser der Menschen.

wollte den andern überbauen, übcrmeistern; son-dern stellete seine Erzählung für sich hin. Biel-leicht hat keiner des andern Evangelium gesehen,oder wenn dies war, so hat er cs, als er das sci-nige schrieb, nicht gebrauchet. Wir haben nicht4 — 3-i-H — ^ -s- 7 sondern von Irenausund Tert ulli ans Zeilen an hatte die Kirchevier Evangelisten.

rö.

Auch zeigt ihr ganzer Anblick, daß sie ausEinem sogenannten Ur-Evangelium nicht geschöpfthaben. Dies Ur-Evangelium kennt weder dieApostel- noch Kirchengeschichte; kein Kirchenvaterim Streit über die falschen Evangelien beruft sichje darauf,, als auf die Urquelle der Wahrheit.Zrenäus, Tertullian, Origenes kennen«s nicht; und aus ihm unsre Evangelien ablcitenoder sie darauf zurückführen wollen, knüpft stattEines, hundert Knoten. Was wir wissen, ist,daß Matthäus sein Evangelium hebräisch, d. i.syro - chaldäisch geschrieben, und daß wie Papiasmeldet, mehrere es, jeder so gut wie er konnte,ausgelegt haben.*) Eine solche Auslegung ha-ben wir in unserm Matthäus; und wenn wirS

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-§»,/,bedeutet nicht blos übersetzen, son-dern der Kirchensprache nach auch au Stegen,zum Gebrauch anwenden.