sug Dom Erlöser der Menschen.'
Sadducecrn, Essenern noch eine vierte Seele, Fu»das des Galiläers, die ihr Leben aufs Spiel setzte,um niemanden als Gott zu gehorchen, und nie-mand einen Herrn zu nennen als Ihn, Ihn denVorsteher (?^kz,wu) der Nation auf ewige Zeiten;eine wüihende Sekte, die bis zum Untergange desStaats dauerte, und ihm diesen Untergang frevent-lich zuzog. OeS ersten Herodes Grausamkeiten ge-gen alle, die ihm verdächtig waren, gegen seineFamilie selbst; sein Tastament, das er mit demBlute der Edelsten des ganzen Landes besiegelte,die, in dem Cirkus versperret, sofort, wenn erstürbe, getödtet werden sollten, sind bekannt; alsein Schmeichler der Römer, ein fremder, grausa-mer Jdumcer, hatte ec die Juden sehr aufgercizct-Unter seinen schwächeren Nachfolgern wuchsen alsoim zertheilten Lande Unruhe und Aufruhr; dieSchatzung der Isomer, jene von Pontius Pilatusmit gewaffneter Hand nach Jerusalem gebrachteBildnisse Tiberius mehrten sie. Dabei war daSVolk durch die auch im Syncdrium glcichgeltendenSeelen der Pharisäer und Sadduceer in seinen Mei-nungen so zerrissen und irre geführt, indem diesernichts, Jener zu viel glaubte. Mit Dämonen waralles besetzt; in Wahnsinnigen, Tollen, epilepti-schen , mondsüchtigen und andern Kranken, wohlauch Betrügern herrschte der Teufel. Diese wohn-ten in Grabhohlen, störctcn die Straßen — schwer-lich ist ein verwirrtcrcr Zustand der Dinge untereiner gelheilten geist- und weltlichen, einheimischenund fremden Herrschaft, schwerlich eine tiefer ver-fallene Nation bei einem aufs höchste gestiegenen
Stolze