als Glaubrn, Geschichte und Lehre, irr
Und da sie sich noch verwunderten, isset er mit ih-nen, spricht mit ihnen die Fortsetzung voriger Re-den; er thut, was er thun kann, um jedermannden Argwohn zu benehmen, er sey eine Erscheinung,ein unkörperliches Wesen. Dem ungläubigen Tho,mas, der seinen Glauben in der Hand haben wollte,zeiget er, acht Tage nachher, sich nochmals also;daher es wundersam und fast unbegreiflich ist, wiedie spatere Zeit diese körperliche, leibhafte Person,die sich handgreiflich als denselben JesuSvon Nazareth zeigte, zu einem geistigen Phan-tasma habe machen wollen, und machen dörfen.In den drei Geschichtschreibern, Matthäus, Mar-kus und Johannes, deren zwei Augenzeugen waren,sst hievon nicht die mindeste Spur.
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Lukas allein, der kein Augenzeuge war, undwie er selbst sagt, blos aus andern Erzählungenund Geschichten schöpfte, mag etwa dazu Anlaßgegeben haben, indem er bei einem Mitgange desAuferweckten mit zweien seiner Schüler zuletzt denAusdruck braucht: „er entzog sich ihrem Anblick;" *)woraus man denn ein unkörperliches Verschwindenabnehmen konnte. Die Evangelisten, die Augen-zeugen waren, stehen dem Lukas hier mehr zur
*) k/Mio «7? «i/iw,«. Luk. 2 h, 3l. Es ist
nicht zu läugnen, daß Lukas in seiner Erzählunghiemit etwas Wunderbares habe anzeigen wollen.Werstein hat die Stelle des Ausdrucks ge-sammlet.