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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
28
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28 Von der Gabe der Sprachen

Stimmen alle Uebel des Landes und seiner Ver-fassung non dieser Nichkhaltung des Gesetzes ablei-tetcn, immer zu ihm zurüekriefen, und den Sinndesselben allmählich stets feiner und feiner entwi-ckelten. Alle kamen endlich dahinaus, eine künf-tige Zeit zu schildern, wo das Gesetz im Schwan-ge gehen und die Verfassung in einer neuen Blütheseyn würde. Und zwar schildern sie dieses als eineneue geistige Gesetzgebung, als eine gci-sti ge Volksschöpfung. Lasset uns einige die-ser Aussprüche hören.

3 .

,,Jch will euch ein neu Herz, und einen neuen,,Geist in euch geben; ich will das steinerne Herz,,von euch wcgnchmen, und euch ein folgsamesHerz geben. Ich will Leute aus euch machen,,,die nach meinen Geboten leben, meine Rechtehalten und darnach thun. Dann werden sie mein,,Volk seyn, so will ich ihr Gott seyn." (Ezech.

, 19 21. Kap. 36 , 26 28.)Zu derZeit wird der Herr nur Einer seyn und sein Na-me nur Einer; und der Herr wird König seynüber alle Lande. Frische Wasser werden aus Je-rusalem fließen gegen alle vier Enden der Erde."(Zach. 14, 8. 9.)Es kommt die Zeit, daß icheinen neuen Bund machen will mit dem Hause,,Israel und Zuda. Nicht wie der Bund gewesenist, den ich mit ihren Vätern machte, welchenBund sie nicht gehalten habe» , und ich sie zwin-gen mußte; sondern das soll der Bund seyn:mein Gesetz will ich in ihr Herz geben; in ihren