zweener -Brüder Jesu.
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ncn andern Begriff habe ich doch von der Gliosts,wahr oder vorgegeben, in Theorie und Ausübungnicht. Also war Judas der Gnostiker und seineGegner die flache», sinnlichen, wollüstigen Epikurer,die Philosophen der Religion nach dem gesundenMenschenverstände, die so viel nahmen, als ihnenbeliebte, das übrige wegdemonsirirkcn und dabei ih-res Körpers und des äußerlichen Wohlstandes pfleg-ten. —
Was soll indeß der gehässige, vieldeutige, ge-missbrauchtc Name? Welcher Zeit und Gegendsind denn die Leute unbekannt, von denen Judasredet?
Und was sagt er ihnen? Nichts honigsüßes!„Was Schaale, wo Kern weg ist? Ihr sollt sie„nicht dulden, die Träumer, die unter was hohem„Vorwände von der Religion so viel nehmen, als„sie wollen, das Erhabnere, Geistigere, Künftige,„was ihnen etwa nicht vor den thierischen Sinnen„liegt, laugnen, Flecken in euren Versammlungen„sind sie: sehet ihr nicht, daß sie von euren Ein-künften nur prassen , mit euch zehren, sich selbst,,weiden und aus Lohnsuchk Bileams nur euren„Namen borgen? — fliehet sie, habt Mitleiden,„aber unterscheidet! Jene rettet nur, wie Brand„aus dem Feuer: auch ihr Gewand ist verpestet„und mit Lüsten besudelt!"
Und die Leute waren doch auch Denker, Phi-losophen, (vielleicht der schöne Nachlaß der Sekt«Zvroasters.) „Sie redeten auch stolze Worte, klag-„ten immerdar und arbeiteten einer bessern Zeit