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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Briefe

Noten sie Gott den Weltherrscher lind den HerrnJesrrm Christum d. i. hieltens für Mährchen, dcißGott in Jesu alles beschlossen habe zu vollenden,zu reinigen/ zu richten. Dagegen redet Petrusso deutlich: (2 Petr. 3 .) das verkündigen so eigent-lich alle Apostel: (Apost. 3 , 20. 21. K. 10, 42.

K. 17, 3 i.) darauf dringt Judas (V. 4. 8. 10.14. i 5 . 20. 21. 24. 26.) ohne diesen Mittclbegriffist sein Brief Rathsel. Wie weise sind doch al-so, die aus dem ZusatzGott der Einige Welt-herrscher und unser Herr Jesus Christus" Schlüssegegen die Gottheit Jesu machen! Sie verstehn dieSprache und den Zweck Judas sehr genau ! Edendie, will er ja sagen, die Jesum Christum, denzukünftigen Richter, den Mittelpunkt und großenEntwickler der Welt verläugnen, die vcrlätlgnctenauch Gott/ den Weltherrscher und sein ganzesRegiment/ das nur alles durch Jesum entwickelt.Gottesläugner waren doch diese Leute nicht, und daruft eben Christus, Petrus, Paulus, Johannesund hier im ganzen Briefe Judas : Wer den Sohnnicht kennet / kennet auch nicht den Vater! Werihn, durch den Gott Alles vollendet, lästert, lä-stert auch Gott den Vollender! den Herrscher!

ä. Die Geschichte vom Hader Michaels unddes Teufels steht bisher völlig als Rathsel da:man hat in jüdischen Mährchen Hülfe gesucht, undkeine gefunden; hier ist sie in der Sprache deSZend - Avesta / worinn Judas schrieb:

Leichname sind das Eigenthum, das Feld undGebiet der Dämone, wie Tod ihre Frucht, ihr«

Macht