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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Briefe

gen, sie mit den Nasaräern zweierlei, sie ein Ge-misch so vieler Ketzereien geworden seyn, daß Epi-phaniuS nicht Namen genug finden kann"*)den Schatten der Wahrheit sicht man noch immer,nur dunkler und kürzer. Allerdings, da sie jetztaus dem jüdischen Lande zerstreuet auf der Fluchtwaren, vermischten sie sich hin und her: daher dasrrionalruiri lrorrsnclirm et multiplex, die neuevielköpfige Hyder , Ebion , in Epiphanius Augen.Bon den Samaritern hatte er Aberglauben, vonden Juden den Namen, von den Dssaern (Esse-ern), Nazaräern und Nasaräern die Lehren,von den Cerinthianern die Form, von den Kar-pokratianern die Bosheit, von den Christen dieBenennung" Der h. Vater träumt, wenn ervon einer Person redet; solls aber die Sekte seyn,ists beinahe Natur der Sache. Siche diesen trü-ben, vielfach vcrthkiltcn Strom: seine Quelle warrein: sein Wasser ist noch dasselbe; aber mit allenFarben und Erdaclen vermischt, über die er floß,und also so trübe. Selbst Cpiphanius muß sagen:ihre Lehren waren ursprünglich von den EssettN/Nazaräern und Nasaräern : und nannten sichChristen" siehe da die Quelle.Nur jetzt ver-mischt mit Juden , Samarittern u. f.:" siehe daden trüben Ablauf in der Zerstreuung und Verfol-gung. Ihre ersten Hirten, Jakobus und Petrus,waren todt: jedes Schaaf ging seinen Irrweg.

Man kann cs daher nicht schlechthin ablaug-nen,**) wenn Epiphanius sagt,daß sie sich in

»->er. XXX.

**) Rhenferd hat alles abläugnen wollen.