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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Briefe

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genlandischer Aufruf, sondern Weissagung. Jako,bus schrieb seinen Brief an der Neige des jüdischenStaats und da wars eigentlich wahr:der arme,,Christ konnte fröhlich seyn , er ward vom Joch,,der Verfolger, der Juden, erlöset: her Reicheschon znm Voraus heulen: denn wie eine Blumeunter dem Ostwinde würde er dabin fe»n," DieStellen (K. 10-lt, K. 5 , r - 8.) sind bald

aufs strengste erfüllet: und die letzte insonderheit hatan treffender Schönheit wenig ihres Gleichen. Esist ein harter Doppelsinn darin:ja ihr habtSchatzegefammlet den Lohn der Arbeiter, Feuer, Fluch,fressenden Rost, Ach und Weh: Ihr habt euchgeweidet, wie auf einen Schlachttag (der dennauch eintreffen wird)." Der Vorwurf steigt im-mer hoher:Vernrtheilt, getödtet habt ihr denGerechten" die Vergangenheit wird hier jetzter sieht den Armen noch vor Gericht, noch untermgeduckten Schlachtmeffer des TodeS, er Wider«steht euch nichts " Plötzlich bricht er ab, lassetstatt des Schwerts, den Vorhang sinken, und strei-chelt sie nach der heftigsten, mit der sanftesten Strllsein zur Ruhe, zum Schweigen, Dulden, Harren,selbst Nichtfcufzen denn ein höherer Richter seyschon da. Man lese und fühle l K. 5 , 1-6. V.7-11.) das floß aus einer gerührten, übecS Unrechteifernden Seele. Der Brief Jakobi hebt sich fastüber jede Sache aus .de» Usern der Prose: hier vor,züglich. Und wäre der getödtete Gerechte insonder-heit der hohe Bruder Jakobus selbst (was ich sohier als V. i r. beim vollendenden Ende des HcN'Nweder bejahen noch läugnen will!) dessen Blut