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Briefe
3 . bittet: oder bittet, und erlanget nicht, weilihr übel bittet, damit ihrs in euren Lüsten
4. verzehrt. Ehebrecher und Ehebrecherinnen,wisset ihr nicht /' daß die Freundschaft derWelt eine Feindin GokteS ist? Wer alsoFreund der Welt seyn will, ist damit ein
5. gewisser Feind Gottes — oder meinet ihr,die Schrift rede vergeblich?
Der Geist, der in uns wohnet, gelüstet
6. er zum Neide? Größere Gnade aber giebter — wie wiederum die spricht: Gott wi-derstehet den Hoffartigen, aber den Demü-thigen giebt er Gnade.
7. Unterwerfet euch also Gotte. Widerstehetdem Teufel: und er wird von euch fliehen.
8. Nahet euch zu Gott, so wird er euch nahe.Reinigt die Hände, ihr Sünder und läu-
g. tert eure Herzen ihr Unlautern. Trauret,klaget, weinet! Euer Lachen verwandle
10. sich in Trauer, eure Freud in Leid. De-müthigt euch vor dem Herrn und er wirdeuch erhöhen ! —
11. Redet nicht gegen einander, Brüder! Wergegen den Bruder redet und seinen Bruderrichtet, der redet gegen das Gesetz, undurthcilet das Gesetz. Urtheilst du aber dasGesetz, so bist du nicht Gesetzes Thater,
22. sondern Richter. Einer ist der Gesetzgeber,der lossprechen kann und verdammen; werbist du, daß du den andern richtest?
iZ. Wohlan nun, die da sagen: „heute undmorgen gehn wir in die und die Stadt,