Briefe
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unserer Geschichte! Sein seit lange erworbenesAnsehen bei dem Volke, und nun sein fortdauern-der, wachsender, itzt erst recht gelauterter Eifer imGebet und guten Werken waren allerdings ein äus-serer Schirm des Bekenntnisses, zu dem er sich itzthielt. Seine Vorsichtigkeit und Weisheit, und An-hängen aus väterliche Gesetz, gieng die gelindestenWege und auch das war Gabe des Geistes zumreichen Nutz. Jerusalem war einmal der Ort, denJesus zum Anklange seines Reichs erwählt hatte:rS mußte eine Zeitlang noch stehn, um die Ge-schichte der Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrtund Ausgießung des Geistes, als That zu bewäh-ren: die erste Sprosse der Kirche also da mit er-wachsen — konnte ihr Jesus unter äußerlich sodrückenden Schalten einen bessern Wächter und Ver-sorger schaffen , als seinen treuen, weisen, gerech-ten, angesehenen Bruder Jakobus? Tüchtiger dazu,als Pontius, Gamaliel und Nikodemus! — Wiezweckmäßig war der Blick, der Strahl erwählender,ausgesparter Weisheit des Auferstandenen! — Ucberdie Apostelgeschichte hinaus stand, half und stütztediese, statt des ersten frühgeopferten Jakobus, demPetrus und Johannes zugeordnete Säule: Sie siel— als gleich darauf Jesus, Ananus Sohn, denUntergang der Stadt auszuschreien ansing.
Sonach wird auch der Umstand natürlich, war-
falem war, so sollte er auch mit Gewalt dererste jüdisch - christliche Hohepriester seyn,wie es die Sage ebenfalls von Johannes dichtet.