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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Briefe

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unserer Geschichte! Sein seit lange erworbenesAnsehen bei dem Volke, und nun sein fortdauern-der, wachsender, itzt erst recht gelauterter Eifer imGebet und guten Werken waren allerdings ein äus-serer Schirm des Bekenntnisses, zu dem er sich itzthielt. Seine Vorsichtigkeit und Weisheit, und An-hängen aus väterliche Gesetz, gieng die gelindestenWege und auch das war Gabe des Geistes zumreichen Nutz. Jerusalem war einmal der Ort, denJesus zum Anklange seines Reichs erwählt hatte:rS mußte eine Zeitlang noch stehn, um die Ge-schichte der Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrtund Ausgießung des Geistes, als That zu bewäh-ren: die erste Sprosse der Kirche also da mit er-wachsen konnte ihr Jesus unter äußerlich sodrückenden Schalten einen bessern Wächter und Ver-sorger schaffen , als seinen treuen, weisen, gerech-ten, angesehenen Bruder Jakobus? Tüchtiger dazu,als Pontius, Gamaliel und Nikodemus! Wiezweckmäßig war der Blick, der Strahl erwählender,ausgesparter Weisheit des Auferstandenen! Ucberdie Apostelgeschichte hinaus stand, half und stütztediese, statt des ersten frühgeopferten Jakobus, demPetrus und Johannes zugeordnete Säule: Sie siel als gleich darauf Jesus, Ananus Sohn, denUntergang der Stadt auszuschreien ansing.

Sonach wird auch der Umstand natürlich, war-

falem war, so sollte er auch mit Gewalt dererste jüdisch - christliche Hohepriester seyn,wie es die Sage ebenfalls von Johannes dichtet.