IV. V.
Vom Sitzen Jesu zur Rechte GotteSund von der Sendung des Geistes.
Zur Rechte Gottes sitzt JesuS: denn er hatsein Werk vollendet und ruhet. Zur Rechte Got-tes sitzt er und herrschet und vertritt unsre Stelleals Priesterkönig im weiten Reiche des Vaters. ZurRechte Gottes ist er, unsichtbar, wie in scheinbarerRuhe, und wartet, bis Alles entwickelt sey! bisAlles ihm zu Füßen liege, und die Seinen sich zuihm sammeln.
Statt seiner versprach er den Geist, der seineStelle vertreten sollte, hieniedcn. Er hat sein Worterfüllet: der Geist erschien im Sinnbilds flammen-der Zungen d. i. einzelner Flammen, der zertheil-ten Feuertaufe gleichsam, die sich einst über ihn,da er Mensch war auf Erden, ganz ergoß. Dawaren große Kräfte und Gaben und Daseyn Jesuin seinen Gliedern: der Geist in ihnen belebte siezum Himmel, gründete, erhielt und erhalt dasReich Jesu, Noch glauben wir an einen wirken-den Geist Gottes, der zu Jesu sammelt.
Heeders Werke z. Re!, u. Theel. VI II, N