IV.
Die Werke Jesu.
Den Willen des Vaters zu thun*)/ war
der inniggeliebtc Sohn hienieden: er ruhte darauf,wie auf seiner Wurzel: er war in Gedanken, Wor-ten , Thaten, in seiner ganzen Bestimmung zumBesten der Welt nur das ausgedrücktc Bild desEntwurfs und der allwirkenden Liebe Gottes zurGlückseligkeit seiner Geschöpfe.
Wenn er also Menschen die allumfassende, un-endlich-gütige Thatigkeit und Wirkung seines Da-scyns erklären wollte, nahm er die umfassendsten,wirksamsten und zugleich sanftesten und verborgen-sten Bilder. Von der Schlange in der Wüsten **),vom Wasser, Brod und Trank des allgemeinen,unversiegbaren ewigen Lebens***), vom Safte des
*) Joh. 6.
**) Joh. ib.
***) J°h. 3,