zum neuen Testament. gg
einigen Trostaussicht giegen sie, wie wir aus demletzten Propheten sehen, unter Elend und Kummeran den Bau ihres Tempels; sie bauetcn ihn fürden Engel des Herrn / deß sie begehrten , undder nun bald kommen sollte. Wußte also Ehal-daa von den Juden nur eiwas: so wars dies.
Und nun eben in Chaldaa war die Zeit, daßdie Geburt des Weltheilandes in Zahlbtldern be-stimmt ward, was vorher nie geschehen war.
Und diese Bilder waren ganz chaldaisch: wiewir aus Hesekicl/ insonderheit Daniel und Za-charias , verglichen mit unserer Quelle der Ma-gierceligion, sehen.
Und wenn Daniel ArchimaguS war und inchaldaischen Bildern seine Offenbarungen empsieng:so könnt's nicht fehlen, daß sein 70 Sieben nichtbloß in Chaldaa verständlich blieb, sondern auch,wenn auch nur als Wahn, als Sage, viel reinererhalten wurde, als in Judäa. Dies sicng sogleichan, Feuer und Wasser, den chaldaischen Magismusmit dem einfältigen Sinne des A. T. zu vermischen,und alles zu verwirren. Sie umflochten das A. T.mit so viel Spinnwebe fremder Ideen, daß sie Zeitund Gestalt des Messias ganz verfehlten. Auch
das war Rath GotteS.-Ehaldäa hatte zu
solchen Umhüllungen keine Gelegenheit, keine Ur-sache: sie behielten also, was ihnen rückgeblieben
war, einsaitig und treu bei.
Und daß damals in ganz Morgenlande ein Mes-sias dcS Judenlhums gehofft wurde, wissen wir aus
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