VII.
In der Fülle der Zeit erschien Jesus«
Aus Liebe gcib Gott seinen Sohn, und nichtnus Zorn*). Versöhnt war er, der Allgenugsame,Ailgütige, Unwandelbare, da er in Jesu das Men-schengeschlecht wählte und schuf; er crschuss zurSeligkeit.' sein Wille war ewiges Wohlseyu derGeschöpfe. Nun sollte das Menschengeschlecht aberauch wirklich mit Gott versöhnt/ d. i. wieder zuihm gebracht, aus seiner Tiefe voll Sünde undTod mit ihm vereinigt werden. Dazu gab Gottseinen Sohn! Bild der höchsten Hingabe und Va-terliebe und seines ernsten Willens ihrer Genesung.
Der ewige Sohn Gottes gab sich selbst hin,ward ihr Arzt, Erretter, Scligmacher, und damiter alles seyn konnte, ihr Bruder. Höchste Thatder Entäußerung, Aufopferung, der thatigsten Liebe!
In
*) Loh. 3, 16 . Rom. 5, 8 , Eph. -, st. Lit. 3, st.i Loh. st, g. ro.