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und die Bestürmer rauben *): ohne Zweifel istdas die leichte natürliche Erklärung der Worte Je-su, die der Sprachgebrauch fordert und der Zusam-menhang insonderheit im Lucas unwidersprechlichmacht. Haben wir nur den mindesten Begriff vonder hohen Idee, die Jesus immer mit dem ReicheGottes verbindet: daß cs der Himmel, die ganzeVersammlung von Kräften und Lichtwescn zumobersten Könige hinauf sey: so wird es gleich auf-dringend „ein solches Reich könne nicht erzwungen,„aufgesprengt, zu sich gerissen werden." Jesuslehrt dcmüthig darum bitten, daß es komme! daßGott cs (als größeste Wohlthat!) zu uns kommenlasse. Er preiset eS seiner Zeit an: nun sey csin ihm nahe! es komme aber nicht in äußern Ge-berden, noch im Hier - und Dahinlaufen, vielwe-niger also im Nothdringen, im frechen Erzwingen.Der Sprachgebrauch kann das auch im mindestennicht bedeuten; nicht vom zu sich reisten, Gewaltanthun, sondern vom Berauben / Bestürmen istdie Rede. Jesus kommt darauf, wie sein Reich,selbst im Gegensatz der Predigt Johannes, noch sowenige Fortschritte mache: (vgl. das ganze Capitelund Joh. 3 , 33.) noch sey cs im Drucke, sagter. Der Satan sträube sich, raube ihm seineErstlinge, halte sie mit der letzten Macht zurück:aber nicht lange. Der Fürst der Welt (der wie-der kein Todesengel ist, denn Jesus sprichts vor sei-nem
**) Lies Matth. II, i- 3 o. vgl. Joh. 5 , 35 . 26. undLuc. 7, 23 - 35 . und Luc. 16, 1H.-17. im Zusam-menhänge.